Angeln am Rhein


Mein Buchtip
Die besten Angelköder
Für Fried- und Raubfische
 


Günstige Wobbler für Raubfischjäger!


Top-Boilies für Carphunter!

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Was sind gute Köder?

Diese Frage ist nicht so ohne weiteres zu beantworten. Natürlich spielen bei der Suche nach dem bestem Köder, viele Faktoren eine Rolle. Zunächst muss man sich entscheiden, auf welche Fische und mit welcher Methode man angeln möchte. Etwas übertrieben gesagt, ein Gummifisch an der Grundrute wird kaum einen Hecht oder Zander zum Anbiss verleiten, mit Boilies auf Rotaugen wird nicht funktionieren, oder mit Mais auf Aal wird wohl eher keinen Erfolg bringen. Natürlich gibt es immer Ausnahmen. Ich habe zum Beispiel mal einen 72er Hecht auf ein einzelnes Maiskorn an der Matchrute gefangen. Der Biss erfolgte beim langsamen Einholen. Vermutlich hat die Bewegung des Maiskorns, Meister Esox zum Anbiss verleitet. Der Haken befand sich im Maulwinkel, so dass ich den Fisch auch landen konnte. Wer aber dauerhafte Erfolge haben möchte, muss den Köder der Fischart, der Wassertemperatur und der Jahreszeit entsprechend wählen. Wenn die Raubfische im Frühsommer den kleinen Brutfischen nachjagen, bringen grössere Köder oft keinen Erfolg. Beim Angeln auf Friedfische sollte man sich an die Faustregel halten “Je kälter das Wasser, um so kleiner die Köder.” Ich nehmen zum Angeln auf Friedfische immer mindestens 4 verschiedene Köder mit. Selbst das Rotauge, was uns eigentlich kaum im Stich lässt, hat nicht immer auf Maden Appetit. Darum habe ich zum gezielten Angeln auf Rotaugen, immer die 3M dabei - Mais, Mistwurm, Made (+Caster). Ein Köder von diesen fängt immer.
Zum Spinnangeln auf Barsch, Hecht, Zander & Co., sollte man eine möglichst grosse Auswahl an Ködern mitführen. Manchmal entscheiden Kleinigkeiten wie Farbe, Lauftiefe Grösse oder Aktion des Köders über Erfolg oder Misserfolg.


Grundsätzlich können alle Köder in folgende zwei Gruppen eingeteilt werden. Wenn Sie auf den jeweiligen Link klicken, finden Sie detailliertere Informationen.
Natürliche Köder       Künstliche Köder
Für einen ersten Überblick, nachfolgend eine Liste der erfolgreichsten Köder, sortiert nach zu Fischart die gefangen werden soll. Natürlich gibt es noch viel mehr gute Köder, die aber teilweise nur unter bestimmten Bedingungen Erfolg versprechen.
Beispiele hierfür sind:
 - zeitlich begrenztes, natürliches Futterangebot (z.B. Sprock, Maikäfer)
 - temperaturabhängig wie Speck, Leber im Winter, oder Grashüpfer im Sommer
 - unnatürlich gefärbte Kunstköder bei trüben Wasser
Den (aus meiner Sicht) Topködern, habe ich ein Smiley verpasst!

Fischart

Köder

Anwendungstips

Aal

  1. TauwurmTop-Köder auf Aal
  2. Mistwürmer
  3. Fischfetzen
  4. kleine Köderfische

immer auf absolut frische Köder und saubere Hände beim Anködern achten - der Geruchssinn des Aales verzeiht keine Fehler, Tauwurm bringt Menge, Köderfisch grosse Aale - darum lohnt sich oft das anbieten von einem halben Tauwurm und einem kleinen Köderfisch an einem Haken

Amur

  1. BoilieTop-Köder für Amur
  2. Hartmais
  3. Schwimmbrot

Ähnlich wie beim Karpfenangeln, ausser bei Schwimmbrot, den Köder immer am Haar anbieten. Für besonders gut halte ich Boilies mit Maisgeschmack.

Bachforelle

  1. kleine Spinner
  2. kleine WobblerTop-Köder auf Bachforelle
  3. Mistwürmer
  4. kleinste Köderfische

Kunstköder mit der Strömung einholen, dadurch hat auch eine erfahrene Forelle kaum Zeit, den Köder lange zu begutachten, eine Ausnahme ist, wenn der Standort einer Forelle bekannt ist, dann lohnt es sich, den Köder länger in der Nähe anzubieten. Die besten Ergebnisse hatte ich mit Spinnern und Wobblern im Bachforellendekor. Vermutlich spielt hier die Revierverteidigung des Standfisches Bachforelle eine wichtige Rolle.

Barbe

  1. HartkäseTop-Köder für Barbe
  2. Maden
  3. Mistwürmer
  4. Tauwurm

den Käse über Nacht in Milch einlegen, dann bekommt er eine weiche, gummiartige Konsistenz - das lieben die Barben, Maden können durch mehrtägige Lagerung in geriebenen Käse, noch interessanter für Barben gemacht werden

Barsch

  1. kleine SpinnerTop-Köder auf Barsch
  2. kleine Twister
  3. kleine Köderfische
  4. Tauwurm

Bewegung ist das A und O - eine “flüchtende” Beute reizt den Barsch meist zum Biss. Im kalten Wasser zeigen oft Köder mit minimaler Bewegung bessere Wirkung. Barsche lernen schnell. Bleiben plötzlich Bisse aus - Köder wechseln.

Brassen

  1. Maden und Caster
  2. MistwürmerTop-Köder für Brassen
  3. Tauwurm
  4. Mais

Speziell auf grosse Brassen, hat sich ein Kombination aus Mistwurm und Maden als besonders fängig herausgestellt. Aber auch Caster (Puppen der Fliegenmaden) sind ein guter Köder für grosse Brassen.

Döbel

  1. kleine Spinner
  2. Maden
  3. Mistwürmer
  4. Heuschrecken
  5. kleinste Köderfische
  6. kleinste Wobbler

der Döbel ist launisch - da hilft nur probieren, um herauszufinden worauf er gerade Appetit hat. Wenn die Brutfische schwärmen, beissen grosse Döbel häufig nur auf Köderfische. Im Winter habe ich oft gute Erfolge mit Leber gehabt. Allerdings laugt diese schnell aus, so dass nach einer halben Stunde der Köder gewechselt werden muss.

Hecht

  1. mittlere bis grosse KunstköderTop-Köder für Hecht
  2. mittlere Köderfische

Ich bevorzuge Wobbler und Spinner. Meist sind beim Angeln auf Hecht, naturfarbene Köder erfolgreicher. Sind die Hechte aber beissfaul, lohnt immer ein Versuch mit Schockfarben, Besonders die Farbe Rot, hat immer wieder ihre Fängigkeit unter Beweis gestellt.

Karpfen

  1. Boilie
  2. PartikelköderTop-Köder für Karpfen
  3. Tauwurm
  4. Kartoffel

Popup-Köder sind oft besonders erfolgreich. Karpfen kann man eigentlich mit allen Friedfischködern fangen, aber bei kleinen oder weichen Ködern sind oft die Weissfische schneller. Seit kurzen gibt es auch Boilies in Neonfarben. Diese können auch noch so manchen erfahrenen Karpfen seine Vorsicht vergessen lassen.

Nase

  1. MadenTop-Köder auf Nase
  2. kleine Mistwürmer

 

Rapfen

  1. kleine Spinner
  2. OberflächenwobblerTop-Köder für Rapfen
  3. kleinste Köderfische

Der Rapfen ist ein schneller Räuber. Darum bekommt man die meisten Bisse bei schneller Köderführung dicht unter der Oberfläche. ich bin der Meinung, dass es bei keinem anderen Fisch so sehr wie beim Rapfen darauf ankommt, dass die Köderfarbe der natürlichen Beute entspricht, um erfolgreich zu sein.

Regenbogenforelle

  1. kleine SpinnerTop-Köder für Forelle
  2. kleine Wobbler
  3. kleine Twister
  4. Mistwurm
  5. Maden

Wenn auch in vielen Forellenteichen, die Regenbogenforellen mit Forellenteig überlistet werden können, so sind doch im Fliessgewässer natürliche Köder meist überlegen. Manchmal sind Bienenmaden unschlagbar!

Rotauge

  1. Maden und Caster
  2. MaisKöder für Rotaugen
  3. kleine Mistwürmer
  4. Teig

Im Winter, Maden oder Teig herzhaft würzen! Zimt, Ingwer, Curry und Knoblauch sind zu empfehlen. An manchen Tagen ist Anis unschlagbar. Ich habe oft festgestellt, dass Caster im Gegensatz zu Maden, die besonders kapitalen Exemplare zum Anbiss verleiten. Gekochter Hartmais hält auch die kleinen Rotaugen fern, ist aber für die grossen kein Problem.

Rotfeder

  1. Maden
  2. Mais
  3. BrotflockeSuper-Köder für Rotfeder
  4. Mistwürmer
  5. Teig

Da Rotfedern meist an der Oberfläche Nahrung aufnehmen, sollte der Köder flach angeboten werden. Auch der Versuch mit der Fliegenrute lohnt sich im Sommer.

Wels

  1. grosse Kunstköder
  2. grosse KöderfischeTop-Köder für Wels
  3. Tauwurmbündel

zusätzliche Duftstoffe wirken oft Wunder,
beim angeln mit Tauwurmbündel kann man ein paar grobe Wollfäden dazwischen knoten - so werden die Würmer nicht vom Haken gezupft. der Wels raubt keinesfalls nur am Grund sondern eher im Mittelwasser

Zander

  1. Fischfetzen
  2. mittlere KöderfischeTop-Zander-Köder
  3. mittlere Gummiköder
  4. mittlere Wobbler
  5. Tauwurm

auch der Zander setzt bei der Nahrungssuche seinen Geruchssinn ein, mein Tipp - Heringsöl! Fischfetzen nach spätestens 30 Minuten austauschen, da diese dann ausgelaugt sind. Für den Spinnangler sind mit Abstand Gummifische zwischen 8 und 10cm am Drop-Shot-System allen anderen Ködern vorzuziehen.