Angeln am Rhein

[A] [B] [C] [D] [E] [F] [G] [H] [I] [J] [K] [L] [M] [N] [Y] [X]

G

Gabeldorsch
Der Gabeldorsch ist ein wohlschmeckender Felsen- oder Sandfisch, der in der Küche hauptsächlich für die Zubereitung von Brühen und Suppen Verwendung findet. Sein natürlicher Lebensraum sind Meeresböden, die sich in einer Tiefe zwischen 60 und 600 m befinden, und er kommt im gesamten Mittelmeer und im nordöstlichen Teil des Atlantik vor. Für gewöhnlich ist der Gabeldorsch zwischen 10 und 40 cm lang. Er wird mit Trammelnetzen, Langleinen und Angelhaken gefischt.

Gaff
Hakenähnliches Landegerät für maßige Raubfische. Der Griff ist meistens teleskopierbar und je nach dem wo man angelt, beim Fischen vom Boot kürzer und vom Ufer aus länger.

Gaffen
Landung mit dem Gaff

Gadus morhua
siehe Dorsch

Galeocerdo cuvieri
siehe Tigerhai

Galeorhinus galeus
siehe Hundshai

Galle
Organ an der Leber des Fisches, das beim Ausnehmen nicht verletzt werden sollte, da der gelbgrüne Gallensaft sehr bitter schmeckt.

Gangfisch
(Coregonus macrophtallmus) Kleine Renkenart, die im Bodensee und in den Voralpenseen lebt.

Garnele
Auch Granat, Krabbe oder Shrimp genannt. Die fast durchsichtigen Garnelen leben in der Ost- und Nordsee und im Atlantik auf sandigem Grund und dringen oft ins Brackwasser vor. Guter Köder (auch in Kombination mit Wurm) für Plattfisch, Aal, Dorsch, Meerforelle und Lachs.

Gasterosteus aculeatus
Dreistacheliger Stichling. siehe Stichling

Gattung
Zoologischer Begriff unter dem miteinander verwandte Arten umfaßt werden.

Glasfaser
Ist ein Rohmaterial für die Herstellung von Glasfiberruten. War vor der Entwicklung von Kohlefaser das Standardmaterial. Feinste Glasfäden werden mit Kunstharz verklebt und anschließend durch Erhitzen gehärtet. Glasfaserruten zeichnen sich durch enorme Elastizität aus, sind jedoch schwerer als Modelle aus Kohlefaser.

Gear Rotation
Darunter versteht man die Rollenübersetzung jede Rolle hat eine andere Übersetzung.

Gebirgsbach
Schnellfließende Bäche der Hochgebirge, Forellenregion.

Gebirgssee
Hochgelegene Seen, in denen der Hauptfisch meist der Seesaibling ist.

Gefleckter Seewolf
(Anarhichas minor) Größte Seewolfart, die hauptsächlich im Nordatlantik lebt. Siehe auch Seewolf.

geflochtene Schnüre
Neben dem Monofil gibt es aus zahlreichen Einzelfäden geflochtene Schnüre. Geflochtene Schnüre haben eine sehr hohe Tragkraft und so gut wie keine Dehnung. Siehe auch Schnur.

Geflügeldärme
Stücke von Hühnerdärmen sind gute Köder, besonders für Döbel und Aal.

Gehirn
siehe Hirn

Gehörsinn
Obwohl die Fische keine äußeren Ohren haben, können sie sehr gut hören. Die Schallwellen werden über das Labyrinth im Kopf des Fisches und über die Seitenlinien wahrgenommen.

Gehörsteine
Kleine Steinchen aus Kalk, die sich im Innenohr der Knochenfische befinden und bei der Lagebestimmung helfen. Gehörsteine haben genau wie Schuppen Jahresringe und können daher auch zur Altersbestimmung des Fisches benutzt werden. Siehe auch Altersbestimmung.

Gelbaal
Die im Süßwasser lebenden Aale haben einen gelblichen Bauch, bei der Laichwanderung wird dieser dann silbrig. Der Aal wird dann Blankaal genannt. Siehe auch Aal.

Gelbauge
siehe Rotfeder

Gelbbrandkäfer
Räuberischer, etwa 3 cm großer Käfer, der meist in stehenden Gewässern lebt und sich von Kleintieren, Kaulquappen und Jungfischen ernährt.

Gelbflossenthun
(Thunnus albacares) In allen warmen Weltmeeren lebende Thunfischart, die leicht anhand der sehr langen, gelben After- und hinteren Rückenflosse zu erkennen ist. Obwohl gute Gelbflossenthune meist zwischen 70 und 100 Pfund wiegen, sind sie enorm stark.

Gelege
Pflanzengürtel am Gewässerrand in dem die Fische ablaichen.

gemischter Besatz
Gleichzeitiges Besetzen von verschiedenen Fischarten.

Gerte
siehe Rute

Gerät
Sammelbegriff für Angel, Rolle und Zubehör.

Gerätekasten
Aufklappbare Kiste, meist aus Kunststoff, in deren einzelnen Fächern das Angelzubehör aufbewahrt wird.

Geruchssinn
Der Geruchssinn der Fische ist zum Teil sehr gut ausgeprägt, bei unseren einheimischen Fischen vor allem bei den Arten, die Nahrung am Boden suchen. Viele Angler benutzen daher duftende Lockstoffe, die auch weiter entfernte Fische an den Köder locken sollen.

Geschirr
siehe Gerät

Geschlechtsorgane
Die Geschlechtsorgane der Fische liegen in der Bauchhöhle der Fische und sind normalerweise paarig angelegt.



Geschlechtsreife
Die meisten Fischarten benötigen etwa vier Jahre, um geschlechtsreif zu werden. Um dem Fisch zumindest ein einmaliges Ablaichen zu ermöglichen, wurde für die meisten Fische ein gesetzliches Mindestmaß eingeführt.

Geschlechtsunterschiede
Weibliche Fische (Rogner) werden oft deutlich größer als die Männchen (Milchner). Äußerlich sind bei den meisten Fischen Männchen und Weibchen kaum zu unterschieden, es gibt nur wenige Ausnahmen. Dazu gehört zum Beispiel der Zander, hier hat der Milchner einen schwarzen und der Rogner einen weißen Bauch.

Geschmackssinn
Die Geschmacksnerven der Fische sind sehr unterschiedlich stark ausgeprägt.

Geschwindigkeit der Fische
Die meisten einheimischen Fischarten können eine Geschwindigkeit von etwa 15 bis 18 km/h erreichen, Salmoniden sind mit 30 bis 40 km/h etwas schneller. Die schnellsten Fische leben im Meer, Thune und einige Haie erreichen über 60 km/h, Spitzenreiter ist der Marlin mit annähernd 100 km/h.

Gesichtsfeld
Durch die starke Wölbung des Auges können Fische zwar einen sehr großen Bereich überblicken, in einigen Bereichen (senkrecht nach oben und senkrecht nach unten) sind sie jedoch blind. Um in diesem Bereich sehen zu können, muß sich der Fisch etwas drehen.

Gespließte Rute
ist eine alte Konstruktion für einen Rutenblank. Gefertigt aus sechs gespaltenen, dreieckigen Teilen(Spließen) einer Rohrart, meist besteht es Tonkinrohr oder Bambus. Die besondere Konstruktion bewirkt, dass der Rutenblank der Gespließten sechseckig ist. Vor der Idee, Ruten aus einzelnen Spließen zusammenzusetzen, wurde mit einfachsten Gerten (meist vomHaselnussbaum) gefischt. Gegenüber diesen "Ur-Angeln" zeichnet sich die Gespließte aus, - durch einen kleineren Durchmesser, - geringeres Gewicht und - große Elastizität. Gespließte Ruten werden auch heute noch hergestellt, es gibt sogar Modelle aus Kohlefaser. Da die Herstellung sehr aufwendig ist, sind die sechseckigen Ruten jedoch recht teuer. Benutzt werden sie von wenigen Spezialisten und Liebhabern (vor allem unter den Friedfischanglern und Fliegenfischern).

Gestreifter Marlin
(Tetrapturus audax) Kleinere, sehr kämpferische Marlinart, die im Pazifik und dem Indischen Ozean lebt. Im Schnitt ist er etwa 130 Pfund schwer.

Gestreifter Seewolf
siehe Seewolf

Gestreifter Thun
siehe Bonito

Gestreiftes Petermännchen
siehe Petermännchen

Gewicht
Das Gewicht der Fische wird in Deutschland normalerweise in Pfund und Gramm angegeben (1 Pfund gleich 500 Gramm, 2 Pfund gleich 1 Kilogramm). Ein englisches Pfund (1 lbs sind 453 Gramm).

Gewässerwart
Vom Vorstand eines Angelvereins Beauftragter, der für die Hege des Gewässers und den Fischbesatz zuständig ist.

gezogene Fliege
Streamer und Naßfliegen werden nach dem Sinken mit kleinen Rucken eingeholt. Auch einige Trockenfliegen (Nachbildungen von Köcherfliegen) können an der Oberfläche gezogen werden, da dies die Eiablage des Insektes vortäuscht.

Giebel
(Carassius auratus gibelio) Karpfenartiger Fisch, der Karausche sehr ähnelt. Giebel werden nicht sehr groß, im Schnitt sind sie 20 cm lang, große Fische um 35 cm.

giftige Fische
Das Blut einiger einheimischen Fischarten (Aal, Wels) enthält ein Nervengift. Wenn dieses Gift an die Schleimhäute, ins Auge oder in offene Wunden gelangt, dann kommt es zu schmerzhaften Entzündungen. Die Stacheln einiger Meeresfische (Petermännchen, Dornhai und Rochen) enthalten ebenfalls ein Giftstoff, der wesentlich stärker ist. Wunden heilen oft erst nach Wochen oder Monaten richtig ab. Der Rogen der Barbe ist ebenfalls giftig und führt zu Erbrechen und Durchfall.

Gimbal
Auch Gimpel genannter Rutenhaltegurt, der um die Hüften gelegt wird und in dem die Rute während des Drills abgestützt werden kann. Sehr hilfreich beim schweren Meeresangeln und beim Big Game.

Gimpel
siehe Gimbal

Glasaal
Junge, etwa 3 Jahre alte und 5 bis 8 cm lange Aale, die ins Süßwasser aufsteigen.

Glasfiber
Dünne, in Harz gegossene Glasfäden. Früher sehr häufig für den Rutenbau benutzt, heute werden meist Mischgewebe aus Glasfiber und Kohlefaser verwendet.

Glattbutt
(Scophtalmus rhombus) Dem Steinbutt ähnelnde Plattfischart mit ovalem Körper, die vom Mittelmeer bis Norwegen vorkommt, in der Ostsee selten. Der Glattbutt ist im Schnitt 40 cm groß.

Glatthai
(Mustelus mustelus) Auch Grauer Glatthai genannt. Im Ostatlantik, dem Mittelmeer und auch der Nordsee lebende Haiart, die vor allem am Grund jagt. Glatthaie werden bis etwa 2 Meter lang.

Glattrochen
(Raja batis) Im Nordatlantik lebende Rochenart, die bis 2,5 Meter lang und 200 Pfund schwer werden kann. Da diese Rochenart von Berufsfischern mit Langleinen und Schleppnetzen stark befischt wird, geht der Bestand mehr und mehr zurück.

Gleichgewichtssinn
Neben dem Auge spielt auch das im inneren Ohr der Fische sitzende Labyrinth eine wichtige Rolle bei der Lagebestimmung im Wasser. Sobald sich der Fisch bewegt, verschieben sich die im Labyrinth befindlichen Gehörsteinchen und drücken dabei auf Nervenzellen.

Gleitblei
siehe Laufblei

Gleitfloß
siehe Laufpose

Gliederwobbler
Wobbler, die aus zwei oder drei Teilen bestehen und sich dadurch besonders lebhaft durchs Wasser schlängeln.

Glotzaugenbildung
Fischkrankheit, die meist in Verbindung mit der Bauchwassersucht auftritt und bei der sich die Augen sehr stark vergrößern

Glow Bead

Leuchtperle für das fischen auf Meeresfischen mit der Lockwirkung Licht, Brandungsangler bevorzugen bei Montagen für Plattfische diese Technik

Gobio gobio
siehe Gründling

Goldbutt
siehe Scholle

Goldfisch
(Carrasius auratus auratus) Zuchtform des Giebels, die oft auch verwildert in einigen Gewässern vorkommt. Oft werden auch Goldorfen als Goldfisch bezeichnet, es handelt sich dabei aber um eine andere Fischart. Siehe auch Goldorfe.

Goldforelle
1. (Salmo aguabonita) Im Westende USA lebende Forellenart. 2. Farbvariante der Bach- und Regenbogenforelle.

Goldhaken
Feindrähtiger Haken, der beim Friedfischangeln benutzt wird. Größere Goldhaken werden auch für Heringssysteme verwendet.

Goldkopfnymphe
Nymphe mit goldfarbenem Kopf,der den Köder durch sein Gewicht auf Tiefe bringt und die Fische durch sein Glitzern reizt

Goldmakrele
(Coryphaena hippurus) Auch Dolphin oder Dorado genannt, bei dem Dorado handelt es sich jedoch um eine andere Fischart. Sehr wilder Oberflächenräuber, der in allen warmen Meeren vorkommt. Goldmakrelen stehen gerne unter Treibgut und stürzen sich auch auf sehr große Köder. Im Schnitt wiegen gute Fische etwa 15 Pfund.

Goldorfe
Rotgoldene Farbvariante des Alands.

Goldschleie
Goldfarbene Variante der Schleie.



Goldschwanz
siehe Mistwurm

Goldstriemenbrassen
Am leichtesten wird man auf Fische aufmerksam, die vor Tauchern kaum fliehen. Brassen sind hochrückige Standfische, die je nach Geschlecht und Jahreszeit unterschiedliche Färbung aufweisen. Sie ernähren sich meist von Wirbellosen und Algen. Interessant ist die Geschlechtsumwandlung: ältere Weibchen wandeln sich in Männchen um und erhöhen damit ihre Fortpflanzungsrate, weil ältere und größere Männchen leichter Reviere behaupten können, während bei Weibchen die Chance, sich fortzupflanzen, von der Größe ziemlich unabhängig ist.

Gonaden
Man bezeichnet die Geschlechstorgane der Fische auch als Gonaden

Granat
siehe Garnele

Grasfische
Sammelname für die aus Asien stammenden Silber- und den Marmorkarpfen sowie den Amur. Die wärmeliebenden Grasfische ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen und werden sehr groß.

Grasfrosch
Der Name Grasfrosch deutet darauf hin, daß er sich gern in Wiesen und auf Weiden aufhält. Weitere deutsche Namen sind: Brauner Grasfrosch oder Stummer Frosch, vermutlich da seine Paarungsrufe gegenüber anderen Fröschen sehr leise sind. Märzfrosch wird er genannt, weil er eigentlich nur im März in Tümpeln, Weihern und Teichen auffällt. Den Namen Bachfrosch erhielt er in Gegenden mit vielen Fließgewässern, deren Fließgeschwindigkeit so groß ist, daß sie auch in strengen Wintern nicht zufrieren und somit für die Überwinterung des Grasfrosches besonders gut geeignet sind.

Grashecht
Junger Hecht, der oft grasfarben gefärbt ist.

Graskarpfen
siehe Amur

Graubutt
siehe Flunder

Grauer Knurrhahn
siehe Knurrhahn

Grauhai
(Hexanchus griseus) Grundhai, der leicht anhand seiner sechs Kiemenspalten zu erkennen ist. Die bis über 4 Meter langen Grauhaie kommen in allen gemäßigtwarmen bis tropischen Meeren vor und dringen im Sommer auch bis in die Nordsee vor.

Graureiher
siehe Fischreiher

Greßling
siehe Gründling

Greße
siehe Gründling

Grillen
Feldgrillen sind gute Köder beim Tippfischen auf Döbel und Aland, Maulwurfsgrillen werden von einigen Anglern mit Erfolg beim Welsangeln verwendet.

Grils
Junger atlantischer Lachs, der zum ersten Mal zum Laichen ins Süßwasser aufsteigt.

Grimpe
siehe Gürndling

Groppe
siehe Mühlkoppe

Großaugenthun
(Thunnus obesus) Im Atlantik und Pazifik lebende Thunart, die auffällig große Augen hat.

Große Bodenrenke
siehe Blaufelchen

Große Maifliege
(Ephemera vulgata) Eintagsfliegenart, die einen bis 2 cm langen Körper hat und die Ende Mai, Anfang Juni an einigen sauberen Gewässern in großer Anzahl schwärmt. Wichtiges Fliegenmuster.

Große Maräne
(Coregonus nasus) In Norddeutschland und Nordeuropa lebende Coregonenart, die bis über 10 Pfund schwer werden kann, im Schnitt etwa 3 bis 5 Pfund schwer. Die Große Maräne wird mit der Hegene und Minipilkern gefangen.

Große Schwebrenke
siehe Blaufelchen

Großer Rotbarsch
siehe Rotbarsch

Großer Stichling
siehe Stichling

Großfischfang
siehe Big Game

Großer Schwarzspitzenhai
Schwarzspitzenhaie leben in Kuestennahe in tropischen und subtropischen Meeren. Sie erreichen eine Größe bis zu 2,6 Metern und sind in Tiefen bis 30 Meter anzutreffen.

Großgefleckter Katzenhai
siehe Katzenhai

Großwobbler
Wobbler ab 18 cm Länge, die für das Hecht-, Wels- und Meeresangeln verwendet werden. Meist wird mit diesem Köder geschleppt
 
Groundbaiter
Futterschaufel zum Anfüttern größerer Mengen

Grundangeln
Fischen mit dem Bodenblei oder Futterkörbchen, der Köder wird dabei direkt am Grund angeboten.

Grundblei
Bleie, die für das Grundangeln verwendet werden. Siehe auch Bleie.

Grundfische
Fischarten, die hauptsächlich in Grundnähe leben und auch dort ihre Nahrung suchen. Grundfische haben oft einen abgeflachten Körper (Plattfische) oder Barteln (Wels, Karpfen), einigen Arten fehlt auch die Schwimmblase.

Grundforelle
siehe Seeforelle

Grundhai
siehe Hundshai

Grundrute
Ruten für das Angeln mit dem Grundblei oder Futterkörbchen. Grundruten haben normalerweise ein hohes Wurfgewicht, im Extremfall wie beim Brandungsangeln bis 200 oder 300 Gramm.

Grundsucher
siehe Lotblei

Gründling
(Gobio gobio) Etwa 10 bis 18 cm langer Fisch, der in sauberen Gewässern Europas mit Ausnahme Nordskandinaviens lebt. Gründlinge lassen sich mit sehr leichtem Gerät und einzelner Made oder Wurmstücken fangen oder auch senken. Guter Köderfisch



Gräten
Die Anzahl der Gräten ist von Fischart zu Fischart sehr unterschiedlich. Besonders viele Gräten haben die Karpfenartigen, oft sind diese auch noch y-förmig gegabelt. Raubfische haben in der Regel weniger Gräten, doch auch beim Hecht sind diese zum Teil y-förmig gegabelt.

Grätling
siehe Hasel

Grönlandhai
siehe Eishai

Gummiaal
Kunstköder für das Meeresangeln, der einem kleinen Aal oder Sandaal nachempfunden ist. Paternoster mit mehreren Gummiaalen werden besonders gerne bei der Fjordfischerei in Norwegen benutzt.

Gummifisch
Fischförmiger Weichplastikköder, der entweder dem natürlichen Futterfisch ähnelt oder schockfarben ist. Gummifische können an einem System oder mit dem Twisterkopf gefischt werden. Sehr guter Spinnköder für Zander und Hecht.

Gummifrosch
Froschförmiger Weichplastikköder

Gummiköder
siehe Weichplastikköder

Gummizeug
Sammelname für Gummistiefel, Wathosen und Regenjacke.

Gummizugspitze
Spitzen für Kopfruten mit einem eingebautem Gummiband, an dessen Ende die Hauptschnur geknotet wird. Das Gummiband soll die Schläge des Fisches zusätzlich abdämpfen, damit die meist sehr dünne Hauptschnur nicht zerreißt.

Gumpen
auch Kolk oder Kessel; tiefe, meist ovale Mulde im Grund von Fließgewässern. Entsteht durch bestimmte Strömungsverhältnisse: Unterhalb eines Wehres und an Einmündungen kleiner Nebenflüsse befindet sich fast immer ein Gumpen, der durch die verstärkte Strömung herausgewaschen wurde. Ebenso bilden sich Gumpen hinter im Wasser liegenden Felsbrocken, unterhalb von Schwellen und in Flußaußenkurven. Ein Gumpen hat große Bedeutung für den Angler, weil er fast immer ein sogenannter "Hot Spot" ist. In der Mulde am Gewässergrund halten sich häufig mehr und auch größere Fische auf als in ihrem Umfeld. Besonders Fliegenfischer schätzen den Gumpen als Fangplatz.

Gymnocephalus cernua
siehe Kaulbarsch

Gymnocephalus schraetzer
siehe Schrätzer

Güster
(Blicca björkna) Auch Blicke genannter Weißfisch, der dem Brassen (Blei) ähnelt und in fast allen Gewässern sehr zahlreich vorkommt.

 
zum Seitenanfang

[Home] [Der Rhein] [Angelplätze] [Das Gerät] [Methoden] [Köder] [Angelberichte] [Angelurlaub] [Winterangeln] [Tipps & Links] [Angelshops] [Angellexikon] [Kontakt] [Impressum]