Angeln am Rhein

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F

Faden-Stopper
Aus Schnur gebundener Knoten auf der Hauptschnur, der eine Pose oder beim Grundfischen auch ein Blei an einer bestimmten Stelle stoppen soll. Siehe Stopperknoten

Fadentrenner
Kleines Schneidewerkzeug (Nagelclip), das meist von Fliegenfischern zum Durchtrennen von monofilen Schnüren verwendet wird.

Fadenalgen
Grüne Algenart, die an Steinen, Holzpfählen und anderen festen Gegenständen wächst. Guter Sommerköder für Rotaugen.

Fadenwürmer(Nematoden)
In den Eingeweiden der Fische als Schmarotzer lebende Wurmart. Fadenwürmer sind für den Menschen nicht gefährlich, wenn das Fischfleisch gut durchgegart wird.

Fahne
Rückenflosse der Äsche.

Fallbiss
Unter Fallbiss versteht man das der Fisch beim Grundangeln zum Angler schwimmt, ohne Swinger oder Bissanzeiger kann dieser ganz leicht übersehen werden.Ein weiteres Problem bereitet der Anhieb, da man keinen direkt Kontakt mehr zum Fisch hat, man sollte daher erst vorsichtig Schnur einholen um beim Anhieb nicht ins leere zu schlagen

Fallschirmwurf
Trickwurf beim Fliegenfischen, bei dem die Rute vorzeitig gestoppt wird. Die Fliege fällt dadurch senkrecht von oben ganz sanft auf das Wasser. Auch Parachut-Wurf genannt.

Fangbuch
Buch, in dem die gefangenen Fische und oft auch Witterungsverhältnisse notiert werden. Einige Angler führen Fangbücher, um diese dann später auszuwerten und so die optimalen Bedingungen für ihren Lieblingsfisch herauszufinden. In einigen Vereinen ist das Führen eines Fangbuches Pflicht. Durch diese Massnahme soll der Fischbestand des Gewässers kontrolliert und die Menge des Besatzes festgelegt werden.

Fangbeschränkung
An vielen Gewässern gibt es Vorschriften, die festlegen wie viele Fische pro Tag, Woche oder auch Jahr vom Angler entnommen werden dürfen. Fangbeschränkungen sollen ein Überfischen des Gewässers verhindern.

Fangliste
siehe Fangbuch

Fangmethoden
Sammelbegriff für die einzelnen Angeltechniken wie Grund- und Posenangeln, Spinn- und Fliegenfischen.

Fangneid
Erfolgreiche Angler werden von neidischen Anglern gelegentlich belästigt oder beim Fischen gestört.

Fangplatz
Stelle, an der sich normalerweise Fische bei der Nahrungsaufnahme aufhalten und daher dort auch gut beissen. Gute Fangplätze sind z. B Mündungen, Buhnenbereiche, Scharkanten oder Barschberge.

Fangzähne
Spitze Zähne, mit denen Raubfische ihre Beute festhalten, aber nicht zerkleinern. Von unseren Süsswasserfischen hat besonders der Zander ausgeprägte Fangzähne. Siehe Hundszähne

Fangzeiten
Tageszeiten, an denen eine bestimmte Fischart besonders gut beisst. Die Fangzeiten sind oft von Gewässer zu Gewässer unterschiedlich. Hechte können beispielsweise in einem See am frühen Morgen gut beissen, wenige Kilometer weiter in einem Fluss hingegen mittags.

Farbensinn
Viele Fische können verschiedene Farben erkennen, einige Arten sogar infrarotes und ultraviolettes Licht.

Farbstoff
Färbemittel, meist Lebensmittelfarbe, das dem Futter beigemengt wird. Es können jedoch auch natürliche Farbstoffe (Kirschsaft, Saft von Rote Bete, und so weiter) verwendet werden.

Farbwechsel
Fische können ihre Farbe ihrer Umgebung anpassen. Am auffälligsten geschieht dies bei den Plattfischen. Ebenfalls sehr auffällig ist diese farbliche Anpassung bei Fischen, die im Freiwasser gefangen werden. Sie sind wesentlich heller als ihre Artgenossen, die am Grund erbeutet wurden. Besonders gut ist dies z. B. bei Barschen zu beobachten

Faschinen
Uferbefestigung aus gebündeltem Reisig

Faulschlamm
Ablagerung am Gewässergrund, die sehr nährstoffreich ist. Für viele Kleinstlebewesen ein wichtiger Lebensraum, viele Bodenfische (Brassen, Güstern) suchen daher hier ihre Nahrung. Köder sollten bei schlammigen Boden kurz über Grund angeboten werdenDa bei der Zersetzung dieser Ablagerungen Sauerstoff verbraucht wird, können flache Gewässer mit einer dicken Faulschlammschicht im Sommer umkippen und der Fischbestand dabei sterben.

Fauna
Zoologischer Begriff für die Tierwelt.

Feeder
siehe Futterkorb

Feeder-Boom
kleines Kunststoffröhrchen mit Karabiner in das der Futterkorb eingehangen wird, verhindert, dass sich Hauptschnur und Vorfach verheddern

Feder-Jig
Kleinere Federjigs bestehen aus einem Haken mit Bleikopf (Jigkopf, Twisterhaken) und auf den Hakenschaft gebundene Federn. Ein Guter Köder für das Zander und Barschangeln. Bei grösseren Federjigs sind die Federn hinter einem länglichen Blei- oder Kunststoffkopf befestigt. Diese Jigs werden beim Schleppen im Meer auf kleinere Thune, Goldmakrelen und andere Oberflächenräuber verwendet.

Federkielfloss
Feine Pose, die aus dem Kiel einer grossen Feder hergestellt wurden. Früher sehr häufig verwendet, heute eher selten.

Feederrute
Rute, mit meist mehreren verschiedenen Zitterspitzen zum Futterkorbangeln. Je nach Wurfgewicht, werden die Ruten wie folgt eingeteilt:
0-ca.20g für das extra leichte Feederangeln in stehenden Gewässern
ca. 20-60g das leichte Feederangeln in stehenden und langsam fliessenden Gewässern
ca. 40-120g für das mittlere Feederangeln
ab 120g für das schwere Angeln auf grosse Fische und in starker Strömung

Federhaken
Haken, auf den meist weisse oder auch gefärbte Hühnerfedern gebunden sind. Federhaken werden als Paternoster bei der Makrelenangelei verwendet.

Fehlbiss
Biss, bei dem der Fisch den Köder genommen hat, aber nicht gehakt werden konnte.

feines Fischen
Angeln mit möglichst leichtem Gerät, also dünner Schnur und leichter Rute. Wenn die Fische besonders vorsichtig sind, dann kann manchmal nur noch das Fischen mit feinem Gerät erfolgreich sein
 
Felchen
siehe Coregonen

Ferienset
Komplettes Angelgerät für den Urlaub, normalerweise bestehend aus Rute, Rolle, Schnur, Haken, Schrotblei und einer Pose. Einige Angler haben so ein Ferienset auch als "Notausrüstung" im Kofferraum.

Fertigfutter
Futtermischung für das Friedfischangeln. Dem Fertigfutter wird einfach nur Wasser zugegeben. Bei Fertigfutter sollten Sie nur allerbeste Qualität verwenden, sonst bleibt der Erfolg oft aus!
Folgende Sorten kann ich empfehlen.

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Fertigangel
siehe Ferienset

Fertigboilie
Spezieller Karpfenköder, siehe Boilie
Hier gilt das selbe wie beim Futter - beste Qualität ist sehr wichtig!

Feststehende Pose
Die klassische Posenmontage, bei der die Pose im Gegensatz zur Laufpose fest auf der Schnur befestigt ist. Die Angeltiefe kann durch Verschieben der Pose auf der Schnur verändert werden. Heute wird fast nur noch beim Stippen und Raubfischangeln mit der feststehenden Pose gefischt.

feste Montage
Montage bei der das Blei oder der Futterkorb fest mit der Schnur verbunden ist, z.B. die Selbsthakmethode

Fettflosse
Kleine, strahlenlose Flosse, die bei den Salmoniden und dem Zwergwels zwischen Rücken- und Schwanzflosse sitzt. Offensichtlich spielt die Fettflosse bei der Partnerauswahl beim Laichgeschäft der Salmoniden eine wichtige Rolle.

Fetzen
Köder für das Raubfischangeln. Am besten eignen sich Streifen aus der Flanke und der Bauchseite des Fisches, die zum Ende hin dünner werden.

Fieberglasruten
Angelruten aus Glasfasermaterial. Mittlerweile sind reine Glasfaserruten kaum noch erhältlich, meist sind sie mit Kohlefaser verstärkt.

Filet
Grätenloses Fischstück.

filetieren
Herausschneiden des grätenfreien Filets aus einem Fisch.

Filetierbrett
Spezielles Brett, das an einem Ende eine Metallklammer hat. In dieser Klammer wird der Fischschwanz befestigt, der Fisch kann dann beim filetieren nicht mehr verrutschen.

Filetierhandschuh
Handschuh aus Kevlar oder Metallgewebe. Wird beim Filetieren benutzt, um Verletzungen durch die scharfe Klinge zu verhindern.

Filetiermesser
Scharfes Messer mit einer langen und sehr flexiblen Klinge.

Fingerhaken
Bei Ruten für Multirollen oft am Handteil angesetzter Haken aus Kunststoff, der einen besseren Halt der Hand beim einarmigen Werfen ermöglichen soll.

Fingerling
Etwa fingerlange Jungfisch, meist bei Forellensetzlingen angewandter Begriff.

Finte(Alosa finta)
Zu den Heringen gehörende Fischart, die in fast allen europäischen Küstengewässern, aber auch in einigen Seen in den Alpen vorkommt. Die Finte wird bis 50 cm lang und etwa 4 Pfund schwer.

Fischadler
Fast ausschliesslich in Norddeutschland vorkommende Adlerart mit etwa zwei Metern Spannweite, die sich auf den Fischfang spezialisiert hat. Fischadler sind anhand ihrer Grösse und der schneeweissen Unterseite leicht zu erkennen.

Fische
Fische sind wechselwarme fast ausschliesslich im Wasser lebende Wirbeltiere mit Kiemen. Etwa die Hälfte aller Wirbeltierarten sind Fische, die ältesten bekannten Fossilien sind rund 450 Millionen Jahre alt. Man unterscheidet speziell Knorpelfische (Chondrichthyes), zu denen u. a. die Haie und Rochen zählen und Knochenfische (Osteichthyes), die alle anderen Fische umfassen. Das mit Fischen befasste Forschungsgebiet heisst Ichthyologie.

Fischegel
Mit dem Blutegel verwandter Schmarotzer, der sich an die Fische haftet und diesen Blut absaugt. Besonders die am Boden lebenden Fische sind oft im Frühjahr von Fischegeln befallen.

Fischereiberechtigter
Pächter oder Eigentümer eines Gewässers oder Inhaber eines gültigen Erlaubnisscheins (Angelkarte).

Fischereischein
Auch Jahresfischereischein genannt. Vom Staat ausgestellte Erlaubnis für den Fischfang. In fast allen Bundesländern muss ein Nachweis über die Sportfischer-Prüfung vorgelegt werden. Mit dem Fischereischein können dann die Erlaubnisscheine gekauft werden.
Fischereiaufseher
Vom Fischereiamt, Verband oder Verein Bevollmächtigter, der die Einhaltung der fischereilichen Bestimmungen überwachen soll.
Fischereirecht
Das Fischereirecht enthält die Bestimmungen für die Berufsfischer und Angler. Die Fischereirechte sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, da sie Ländersache sind. So kann in einem Bundesland eine Fischart ganzjährig geschont sein und im Nachbarland nicht. Auch die Schonzeit und das Mindestmass für die einzelnen Fischarten unterscheidet sich daher oft. Auskunft darüber geben die Fischereiämter.

Fischdiebstahl
siehe Fischwilderei

Fischfinder
siehe Echolot

Fischfliege
siehe Streamer

Fischfolge
Recht des Anglers, einen im eigenen Gewässerabschnitt gehakten Fisch auch über die Fischereigrenze hinaus zu folgen um ihn dort zu landen.

Fischfrevel
Sammelbegriff für Verstösse gegen die fischereilichen Bedingungen und Vorschriften (Art des Fanggerätes, Mindestmass, Schonzeit, und so weiter).

fischgerecht
siehe waidgerecht

Fischgründe
Meist von Berufsfischern gebrauchter Begriff für den Fangplatz.

Fischkasten
Kasten im Boot, der an den Seiten Löcher für den Wasseraustausch hat. Kähne von Berufsfischer haben meist einen Fischkasten, vor allem, wenn auf Aal gefischt wird. Es gibt aber auch Fischkästen an Stegen, in denen Fische für einige Zeit gelagert werden können.

Fischkorb
Früher und auch heute noch von Fliegenfischern benutzter Korb aus Weidenruten, in dem die gefangenen Fische bis zum Abend aufbewahrt werden.

Fischkrankheiten
Sammelbegriff für alle Krankheiten der Fische. Dazu gehören beispielsweise Furunkulose, Bauchwassersucht, Rotseuche, aber auch der Befall durch Schmarotzer wie Egel und Läusen.

Fischlupe
siehe Echolot

Fischmarkierung
Besonders Wanderfische werden oft für wissenschaftliche Zwecke markiert, um die Routen und den Gewichtszuwachs der Fische zu ermitteln. Besonders beim Big Game unterstützen die Angler die Wissenschaftler durch Markieren und Zurücksetzen (tag and release) der gefangenen Fische.

Fischmehl
Bei der sogenannten Gammelfischerei werden gewaltige Mengen Fisch gefangen, um diese zu Fischmehl zu verarbeiten. Das Mehl wird dann als Viehfutter verkauft. Da bei der Gammelfischerei sehr grosse Mengen Jungfisch vernichtet werden, ist diese Fischereimethode zurecht umstritten und stellenweise auch verboten.

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Fischnacheile
siehe Fischfolge

Fischpass
von Menschen errichtete Anlage um Wanderfischen das Überwinden von Wehranlagen zu ermöglichen

Fischregionen
Fliessende Gewässer sind in fünf Regionen unterteilt worden

Fischreiher
Auch Graureiher genannt. Der etwa storchengrosse Vogel ist leicht an seinem grauen Gefieder und dem schwarzen Schopf am Hinterkopf zu erkennen. Fischreiher ernähren sich von Kleinfischen, Lurchen, Insekten, Würmern und Schalentieren. Im Gegensatz zum Kormoran richten Graureiher keinen grossen Schaden am Fischbestand an, da sie nur im Flachwasserbereich auf Nahrungssuche gehen.

Fischsterben
Meist durch Überdüngung und Sauerstoffmangel oder Einleiten von Giftstoffen hervorgerufenes Verenden der Fische. Bei Sauerstoffmangel sterben zunächst die Fische mit dem höchsten Sauerstoffbedarf (zum Beispiel die Salmoniden) karpfenartige Fische überleben länger. Beim Einleiten von Giftstoffen (Gülle, Industrieabwässer) sterben neben den Fischen meist auch die Kleinstlebewesen, das Gewässer ist danach oft völlig tot.

Fischsuchgerät
siehe Echolot

Fischtreppe
Von Menschen errichtete Anlage um Wanderfischen das Überwinden von Wehranlagen zu ermöglichen Um den Aufstieg der Fische bei ihren Laichwanderungen zu ermöglichen, sind heute bereits viele Wehre und Staumauern umgebaut worden. Fischtreppen bestehen meist aus stufenförmig angelegten Becken neben der Verbauung über die Wasser nach unten strömt.

Fischtwister
siehe Gummifisch

Fischschonbezirke
Gewässerabschnitte, die von der Fischereibehörde oder dem Verein für eine bestimmte Zeit (Laichschonbezirk) oder für das ganze Jahr (Dauerschonbezirk) für die Fischerei gesperrt wurden.

Fischschupper
Gerät zum schnellen Entfernen der Schuppen. Einige Anglermesser haben auf dem Klingenrücken eine Zackung, mit dieser können Fische ebenfalls geschuppt werden.

Fischstücke
Kleine Fischstücke sind gute Köder für die kleineren Meeresfische wie Aalmutter und Plattfisch aber auch Aal, Döbel, Barsch und selbst Rotaugen. Siehe auch Fischfetzen.

Fischtöter
Kleine Keule zum Abschlagen der Fische.

Fischwaid
Ältere Bezeichnung für das Angeln.

Fischwaage
Kleine transportable Waage, mit der Fische auch direkt am Wasser gewogen werden können. Früher ausschliesslich Federzugwaagen, heute auch elektronische.

Fischwasser
Ältere Bezeichnung für das Revier oder Angelgewässer.

Fischwilderei
Sammelbegriff für Vergehen, bei denen ohne Erlaubnis Fische aus fremden Gewässern gefangen werden. Rechtlich besteht jedoch ein Unterschied zwischen Fischdiebstahl und Fischwilderei.

Fischwilderer
Angler oder Fischer, die ohne gültige Angelerlaubnis, mit verbotenen Methoden oder in Schonbezirken fischen.

Fischwitterungen
siehe Lockstoff

Fixed Lead Rig
Festbleimontage, durch den Widerstand des Bleis treibt sich der Fisch den Haken selbst ins Maul

Fischzucht
Um Besatz zu erhalten, werden von Berufsfischern und auch einigen Vereinen Rogen und Milch von Wildfischen befruchtet und in Zuchtanlagen ausgebrütet. Die Jungfische werden anschliessend entweder als Setzlinge ausgebracht oder bis zu einer bestimmten Grösse herangefüttert und dann besetzt.

Flachspinnen
Spinnfischen dicht unter der Oberfläche, zum Beispiel auf Rapfen oder Hornhecht.

Flachzange
Werkzeug, das sich sehr gut zum Hakenlösen bei grösseren Fischen eignet.

Flachstahlhaken
Kräftiger Haken, der meist in den grossen Grössen für die Meeresangelei oder auch beim Big Game benutzt wird.

Flaggen
Beim Big Game wird der Fang bei der Rückfahrt zum Hafen mit kleinen Flaggen angezeigt. Eine besondere Flagge zeigt an, ob die Fische eventuell markiert und zurückgesetzt wurden (tag and release).

Flaschenreuse
Einfache Reuse zum Fang von Köderfischen. Dabei wird der nach innen gewölbte Flaschenboden mit einem Loch versehen, die obere Flaschenöffnung verschlossen und am Flaschenhals ein Seil befestigt. Gut eigen sich Flaschen aus Kunststoff, die mit einigen Steinen beschwert werden.

Flaoter
schwimmender Boilie

Flasher
Metallblech, das einem übergrossen Blinker ähnelt. Der Flasher wird beim Schleppen zwischen Hauptschnur und Köder geschaltet und soll die Fische heranlocken

Flatfish
Spezieller Wobbler zum Fischen an der Oberfläche.

Flavour
englische Bezeichnung für Lockstoff oder Aroma

Flavours
sind in allen nur erdenklichen natürlichen und künstlichen Geruchsrichtungen erhältlich (von Anis bis Vanille über Krabben- und Reiheröl bis hin zu Tutti-Frutti-Mischungen). Futterzusätze aus konzentrierten Duftstoffen gibt es schon seit langer Zeit - in erster Linie experimentierten Wettfischer mit ständig neuen Gerüchen. Nach dem Verbot von Angelwettkämpfen in Deutschland ist das heute unüberschaubare Angebot an verschiedenen Flavours vor allem durch die moderne Karpfenangelei weiterentwickelt worden und wird ständig durch neue Produkte erweitert.

Fleischmaden

siehe Maden

Fliege
Sammelbegriff für künstliche Köder aus Federmaterial, Haaren und speziellen Kunstfasern. Fliegen werden grob in Trocken- und Nassfliegen unterteilt, weiterhin in Nymphen und Streamer. Diese Köder können entweder natürliche Tiere wie Insekten oder Fische nachahmen oder reine Reizfliegen sein. Meist werden diese Köder mit der Fliegenrute gefischt, sie eignen sich aber in Verbindung mit der Wasserkugel oder einem Tiroler Hölzl auch sehr gut für das Spinnfischen.

Fliege-Ziel
Wettkampfform beim Casting, bei der die Fliege möglichst genau auf einer Scheibe plaziert werden soll.

Fliegenbox
Kleine Kiste, in der Regel aus Metall oder Kunststoff, in der die Fliegen transportiert oder auch gelagert werden.

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Fliegenbuch
Kleines Büchlein mit Seiten aus Filz oder Kunststofftaschen, in dem künstliche Fliegen aufbewahrt werden können. Da die Fliegen dabei oft gedrückt werden, sind die Fliegenbücher heute kaum noch erhältlich.

Fliegender Fisch
Etwa heringsgrosse Fischart mit zwei sehr grossen Brustflossen und unten verlängerter Schwanzflosse. Bei der Flucht schiessen Fliegende Fische aus dem Wasser und können mit den grossen Brustflossen weite Strecken über das Wasser segeln. Gute Köder für das Big Game.

Fliegender Löffel
siehe Spinner

Fliegendes Gaff
Spezialgaff für das Landen grosser Fische. Der Haken löst sich nach dem Setzen des Gaffs, der Fisch kann dann mit der Leine herangezogen werden.

Fliegenfett
Fett, mit dem künstliche Trockenfliegen vorsichtig eingefettet werden können, damit sie keine Feuchtigkeit aufnehmen und länger schwimmfähig bleiben.

Fliegengerte
siehe Fliegenrute

Fliegenrolle
Achsrolle, auf die Nachschnur (Backing) und die Fliegenschnur aufgerollt werden. Fliegenrollen dienen in erster Linie zur Aufbewahrung der Schnur, bei höheren Schnurklassen wird jedoch auch die Qualität der Bremse immer wichtiger. Rollen für die Fischerei auf Lachs, Meerforellen oder grössere Salzwasserfische verfügen häufig über ein Anti-Reverse-System, die Kurbel dreht sich also nicht mit, wenn der Fisch Schnur nimmt.

Fliegenrute
Spezielle Ruten für die Fliegenfischerei, es wird in Einhand- und Zweihandruten unterschieden. Einhandruten werden normalerweise bis zur Schnurklasse 8 (AFTMA 8) genommen, danach kommen Zweihandruten zum Einsatz. Es gibt aber auch schwere Einhandruten für die Salzwasserfischerei.

Fliegenschnur
Die Fliegenschnur, auch Flugschnur genannt, muss passend zur Rute gewählt werden, siehe daher auch AFTMA-Klasse. Je nach Art der Fischerei kommen verschiedene Schnüre zum Einsatz. Grob wird in schwimmende (Abkürzung F für floating) und sinkenden Schnüre (Abkürzung S für sinking) unterschieden. Es gibt aber auch Schwimmschnüre mit sinkender Spitze (die sogenannte Sinktip). Neben den Schwimmeigenschaften unterscheiden sich die Fliegenschnüre auch in ihrer Form. Es gibt Parallelschnüre (Abkürzung DT für Double Taper) und Keulenschnüre (Abkürzung WF für Weight forward).

Fliegenwesten
Weste mit zahlreichen Taschen, in denen die Fliegenbox, Vorfächer, Messer und andere Geräte und Zubehör fürs Fliegenfischen untergebracht werden. Mit der Fliegenweste können die Sachen auch beim Waten mit ins Wasser genommen werden, ohne eine störende Umhängetasche benutzen zu müssen.

Flitzebogenwurf
Wurf beim Spinnfischen, bei dem der Köder mit einer Hand gehalten und die Rute zum Bogen gespannt wird. Wird der Köder losgelassen, schiesst er durch die Rutenspannung davon. Der Flitzebogenwurf wird hauptsächlich an sehr dicht bewachsenen Ufern benutzt, an denen selbst ein Unterhandwurf nicht möglich ist.

Flohkrebse
Sammelname für kleine Krebstierchen. Siehe Bachflohkrebs

Flossen
Antriebs- und Stützorgane der Fische, es gibt Flossen mit Weich- und Hartstrahlen. Die Flossen werden unterteilt in Rückenflosse, Schwanzflosse, Afterflosse, Bauchflosse und Brustflosse.
 
Flossenblei
Blei mit einer Steuerflosse, die beim Naturköderangeln im Meer und beim Schleppen ein Drehen des Bleies verhindern soll.

Floss
siehe Pose

Flott
regionale Bezeichnung für Pose

Flucht
1. Davonschiessen des Fisches nach dem Anhieb. 2. System aus mehreren Haken.

Flugschnur
Die künstlichen Fliegen werden beim Fliegenfischen mit Hilfe der Schnur geworfen. Siehe auch Fliegenschnur.

Flunder(Platichtys flesus)
In allen europäischen Meeren häufiger Plattfisch, der besonders in der Ostsee sehr zahlreich auftritt. Im Schnitt etwa 300 bis 400 Gramm schwer, grosse Exemplare wiegen 2 bis 3 Pfund. Flundern kommen gut mit Brackwasser zurecht, kleinere Fische steigen manchmal sogar bis ins reine Süsswasser auf.

Flussaal
siehe Aal

Flussbarsch(Perca fluviatilis)
Sehr häufiger und in fast allen europäischen Gewässern (auch im Brackwasser der Ostsee) vorkommender Raubfisch, der im Schnitt etwa 25 cm lang und 200 Gramm schwer ist. Der Barsch ernährt sich von allen möglichen Kleintieren, Fischen und auch Flusskrebse.

Flussneunauge(Lampetra fluviatilis)
In den Küstengewässern Europas lebendes Rundmaul, das bis etwa 50 cm gross wird. Siehe auch Bachneunauge.

Flussperlmuschel
Seltene, nur noch in sauberen Bächen und Flüssen vorkommende Muschel, die über 10 cm gross werden kann.

Flussupricke
siehe Flussneunauge

Flut
An der Küste der Nordsee lassen sich eigenartige Erscheinungen beobachten. Der Wasserspiegel steigt zweimal am Tag um zwei bis drei Meter an. Zu diesem Zeitpunkt ist das Watt überflutet. Dieses Ereignis nennt man Flut. Hochwasser (auch Tidehochwasser) ist der höchste Wasserstand. Genauso wie das Wasser kommt, fliesst es auch wieder zurück. Dann herrscht Ebbe. Weite Gebiete fallen dann trocken. Den tiefsten Stand, den das Wasser erreicht, nennt man Niedrigwasser (auch Tideniedrigwasser). Der mittlere Tidenhub liegt z.B. auf Borkum bei 2,19 Meter, auf Norderney bei 2,36 Meter, in Papenburg bei 1,99 Meter, in Emden 3,00 Meter, in Hamburg bei 2,52 Meter, in Cuxhaven bei 2,88 Meter, in Bremerhaven bei 3,50 Meter und in Wilhelmshaven immerhin bei 3,68 Meter. Tidenhub ist der Höhenunterschied zwischen Hochwasser und Niedrigwasser. Der Unterschied liegt darin begründet, dass die Flutwelle aus dem Atlantischen Ozean kommt und an der deutschen Nordseeküste zuerst die Ostfriesischen Inseln erreicht, bevor sie weiter in die Deutsche Bucht und in die Unterelbe einläuft. Den mittleren Stand zwischen Hoch- und Niedrigwasser nennt man Normalnull (NN). Die Bezeichnungen für Ebbe und Flut heissen Gezeiten oder auch Tide. Ebbe und Flut treten beständig auf und dauern zusammen 12 Stunden und 25 Minuten. Das bedeutet, dass sich die Gezeiten täglich um 50 Minuten verschieben.

Flying Lure
Kunstköder aus Gummi mit einem mit Blei beschwertem Haken. Wenn der Köder aufs Wasser trifft, gleitet er vom Angler weg. Durch Heben und Senken der Rute kann der Köder beliebig lange in einem engen Bereich gefischt werden, zum Beispiel unter Stegen, Bootsanlegern oder unterspülten Ufern.

Foam
Auch Pop-Up-Foam genannter schwimmender Schaumstoff, der besonders gerne von Karpfenanglern verwendet wird, um den Köder Auftrieb zu geben. Der Schaumstoff wird zum Beispiel benutzt, um das Gewicht des Hakens aufzuheben.

Foot
Englische Masseinheit, siehe Umrechnungstabelle

Forcieren
Hartes Drillen des gehakten Fisches.

Forelle
siehe Bachforelle

Forellenbarsch
siehe Schwarzbarsch

Forellenregion
Oberlauf von Flüssen und Bächen. Siehe Fischregionen

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Forellenteig
Schwimmender Fertigteig, der in zahlreichen Farben erhältlich ist. Besonders an Forellenseen ein guter Köder.

Formalin
Chemikalie, die beim Präparieren von Fischen verwendet wird.

Franzosendorsch
Kleine Dorschart, die hauptsächlich im Nordatlantik lebt.

Frauenfisch
siehe Frauennerfling

Frauennerfling(Rutilus pigus virgo)
Dem Döbel ähnelnder Weissfisch, der im Donaugebiet, in Oberitalien und der Schweiz lebt und etwa 20 bis 30 cm gross ist.

Freebies
Unter Karpfenanglern für frei eingeworfenes Futtermaterial verwendeter Begriff.

Fregattenmakrele(Auxis rochei)
Auch Unechter Bonito genannter kleiner Thunfisch, der in allen warmen und gemässigt warmen Meeren vorkommt und etwa 50 bis 60 cm lang wird. Guter Köderfisch beim Big Game.

Freeleining
übersetzt "Frei Schnur"Ist eine englische Angelmethode mit der man ohne Pose, Blei, Wirbel etc. Angelt. Gefischt wird nur mit einem an der Hautpschnur angeknotetem Öhrhaken und Köder. Meist wird diese Methode mit einer feineren Rute an Stellen wie z.B einem Bacheinlauf oder einem kleinen Wasserfall verwendet, da der Köder dann an Stellen treibt wie der "natürliche Köder". Man sollte stets Kontakt zum Köder haben um bei einem Biss sofort den Anhieb setzen zu können.

Freilaufrolle
Ist eine Stationärrolle, die ein zweites Bremssystem besitzt. Das zweite Bremssystem wird mittels eines Schalters / Hebels aktiviert. Der Freilauf kann in jede gewünschte "Abzugsstärke" justiert werden. Durch eine Kurbelumdrehung oder betätigen des Hebels/Schalters wird der Freilauf deaktiviert und die normale Schnurbremse kommt zum Einsatz.
Ideal zum Aal-, Karpfen- und Zanderangeln!

Freiwasserlaicher
Sammelbegriff für Fischarten, die Milch und Rogen im freien Wasser abgeben und kein Laichkraut oder ähnliches benötigen. Dazu gehören beispielsweise die Coregonen.

Freiwasserzone
Der Bereich zwischen dem Ufer und der Bodenzone wird bei stehenden Gewässern als Freiwasserzone bezeichnet.

freveln
siehe Fischfrevel

fricken
Methode zur Würmersuche, bei der eine Grabforke in den Boden gestossen und dann an dieser kräftig gerüttelt wird. Die Würmer werden durch die Erschütterung an die Oberfläche getrieben und können hier problemlos abgesammelt werden.

Friedfische
Fischarten, die sich in erster Linie von Kleintieren und pflanzlicher Nahrung ernähren.

Friedfischposen
Kleine Posen für die Friedfischangelei. Siehe auch Posen.

Frosch
Früher häufig als Raubfischköder verwendet. Heute werden ausschliesslich Nachbildungen aus Kunststoff genutzt, die mit harten Rucken eingeholt werden.

Froschlöffel(Alisma plantago)
In den Uferbereichen stehender Gewässer vorkommende Wasserpflanze.

Froschtwister
siehe Frosch

Fruchtbarkeit
Die Anzahl der abgelegten Eier unterscheidet sich von Fischart zu Fischart stark. Um die Fruchtbarkeit der Fische vergleichen zu können, wird die Eizahl pro Kilogramm Körpergewicht gemessen. Ein Karpfen produziert etwa 250.000 Eier pro Kilogramm, eine Bachforelle hingegen nur etwa 2.000 Eier.

Frühjahrslachs

Lachse, die bereits zwischen Januar und April in die Flüsse aufsteigen.

Frühjahrslaicher
Fischarten, die im Frühjahr ablaichen, dazu gehören beispielsweise Hecht, Barsch und Regenbogenforelle. Es gibt auch Winter- und Sommerlaicher.

ft.
 Abkürzung für foot (übersetzt: Fuss)englisches Längenmass. Ein Fuss entspricht 30,48 Zentimetern. Vor allem Karpfenruten werden häufig in Fuss angegeben.

Fuchshai(Alopias vulpinus)
Auch Drescherhai genannter Hai, vom dem es drei Arten gibt. Fuchshaie können leicht an dem oben sehr stark verlängerten Schwanz erkannt werden. Sie leben in allen warmen Weltmeeren und dringen gelegentlich auch in die Nordsee vor.

Furchen
siehe Dreggen

Furunkulose
Fischkrankheit, die besonders Forellen, Lachse und Äschen befällt und durch Bakterien verursacht wird. Furunkulose führt oft zu grossen Verlusten.

Futter
siehe anfüttern

Futteral
ist eine gepolsterte Tasche zum Transport der Ruten o. ä. um diese nicht zu beschädigen

Futterkorb
Kleines Kunststoff- oder Draht-Röhrchen mit dem beim Feederangeln in unmittelbarer Nähe des Köders angefüttert wird. Dabei wird zwischen offenen und geschlossenen Futterkörben unterschieden. Offene Futterkörbe werden mit einer Futtermischung befüllt, welche beim Auftreffen auf die Wasseroberfläche freigegeben, oder durch die Strömung ausgespült wird. Geschlossene Futterkörbe werden mit Lebendködern wie Maden oder Würmern befüllt, welche nach und nach durch die Löcher entweichen und dadurch die Fische anlocken. Es ist auch möglich, geschlossene Futterkörbe mit Watte, welche vorher mit flüssigem Lockstoff getränkt wurde zu bestücken.

Futterplatz
Durch gezieltes Anfüttern an einer Stellen können die Fische an diesen Platz gewöhnt werden und dann dort erfolgreich geangelt werden. Futterplätze werden besonders von Karpfen- und Schleienanglern angelegt.

Futterschale
Kunststoffschale, die auf ein Erdspeer geschraubt werden kann und in der Köder oder Anfütterungsmaterial griffbereit gehalten werden kann.

Futterschleuder
Katapult mit einem grossen Körbchen, mit dem Futterballen, Maden, Partikel oder auch Boilies an die Angelstelle geschossen werden können.

Futterspirale
Spiralförmig gedrehter Draht in den Grundfutter geknetet wird. Mit der Futterspirale kann beim Grundangeln wie mit einem Futterkorb punktgenau angefüttert werden.

Futterkörbchen
siehe Futterkorb

Futterzusatz
Pulver mit Duftstoffen, das dem Anfütterungsmaterial untergemischt wird.

Führen
Durch den Angler erzeugte Bewegung des Spinnköders oder der Fliege im Wasser.

Füllschnur
Bei grossen Rollen aus Kostengründen unter der eigentlichen Schnur aufgewickelte alte Schnur.
fängigEin Köder, der regelmässig erfolgreich ist, wird als fängig bezeichnet.

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