Angeln am Rhein


Angeln 2009 - das Spiel für alle ernsthaften Angler!


Angeln im Ruhrgebiet
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Angelruten

Allgemeines
Die Angelrute ist, gemeinsam mit Schnur und Haken, das wichtigste Ausrüstungsteil des Anglers. Die Rute ermöglicht weite Würfe, ermüdet durch ihre Elastizität den Fisch beim Drill und dient zur sichere Landung. Für den Einsatz von Angelruten gilt diese Grundregel: Für den Fang kleiner Fische weiche,leichte Ruten - für grosse Fische steife, schwere Ruten. Die Länge der Angelruten beträgt normalerweise 2 bis 6 Meter, in Ausnahmefällen, Kopf-(Stipp-) ruten, bis 16 Meter. Bei der Rutenlänge gilt es zu bedenken, dass mit einer längeren Rute (bei vergleichbarer Aktion) weiter geworfen werden kann, aber wegen schlechter Platzverhältnisse am Angelplatz unter Umständen eine kürzere Rute angebrachter ist! Angelruten gibt es ein-, zwei- und mehrteilig. Mehrteilige Steckruten werden mittels Hülsen zusammengesteckt. Am Sitz der Hülsen können Ruten am ehesten brechen! Alle Rutenarten sind aber auch als Teleskopruten erhältlich. Wichtigstes Argument für Teleskopruten ist die geringere Transportlänge. Beim Zusammenschieben von Teleskopruten ist zu beachten, dass die Spitze stets zuletzt eingeschoben wird!

Material
Man unterscheidet Ruten aus Hohlglas, Vollglas, Kohlefaser und verschiedenen Mischungen daraus. Die häufigsten Ruten sind die preiswerten, leichten und handlichen Hohlglasruten. Teleskopruten sind meistens aus diesem dünnwandigen Glasfibermaterial. Vollglasruten haben keinen Hohlraum, sondern bestehen vollständig aus Glasfasern und Kunstharz. Deshalb sind sie schwer, aber auch sehr robust und wegen der einfacheren Herstellung sehr preiswert. Sie werden jedoch nur noch für wenige Angelmethoden eingesetzt, hauptsächlich zur schweren Meeresangelei. Kohlefaserruten sind zwar teurer als Glasfiberruten, dafür aber wesentlich leichter bei gleichzeitig stärkerer Federkraft. Es gibt sie für beinahe alle Angelarten. Kohlefaserruten sind gute elektrische Leiter. Deshalb: Angeln bei Gewitter einstellen und von elektrischen Freileitungen fernbleiben!

Aktion 
Wesentlichstes Merkmal einer Rute ist ihre Aktion . Darunter versteht man die Kurve, in der sie sich bei Belastung (Wurf, Drill) durchbiegt. Man unterscheidet Ruten, die sich nur im Spitzenteil (Spitzenaktion), nur in der oberen Hälfte oder im oberen und mittleren Teil durchbiegen (semiparabolische Aktion). Schliesslich gibt es noch die parabolische oder durchgehende Rutenaktion, bei der es zur Durchbiegung der ganzen Rute kommt.

Wurfgewicht
Auf vielen Ruten ist das Wurfgewicht angegeben, in der Regel in Gramm. Diese Angabe sagt, bei welchem Montage-Gewicht die grösste Wurfweite erzielt wird. Ein geringeres Wurfgewicht als das angegebene verringert die Wurfweite - ein zu hohes kann jedoch in Verbindung mit zu starker Schnur zum Rutenbruch führen! Das Wurfgewicht gibt indirekt auch Auskunft darüber, für welche Angelmethode die Rute vorgesehen ist.

Rutengruppen
Nach dem Verwendungszweck teilt man die Ruten für die Süsswasserangelei in drei Hauptgruppen ein: Grundruten, Spinnruten und Fliegenruten. Weitere Unterteilungen in leichte bis schwere, sind üblich, sagen aber weniger aus als die Angaben zum Wurfgewicht. Die Grundruten werden ausschliesslich zum Angeln mit natürlichen Ködern eingesetzt (mit und ohne Pose, mit Bodenblei oder/und mit Futterkorb). Die kürzesten sind etwa 1,80 m, die längsten bis zu 16 m lang. Die Bezeichnung Grundrute ist irreführend, da man auch Ruten, mit denen im Mittelwasser oder im Oberflächenbereich geangelt wird, zu den Grundruten zählt. Innerhalb der Gruppe der Spinnruten bestehen die Unterschiede nur in der Rutenstärke. Spinnruten sind meist zwischen 2 und 3 m lang. Aber da Spinnköder Gewichte von wenigen Gramm (Jigs und Minispinner) bis zu 300 Gramm (toter Köderfisch am System) haben können, gibt es ein riesiges Sortiment. Die Fliegenruten werden grob in Einhand- und Zweihandruten unterschieden, eine feinere Abstufung bieten die sogenannten AFTMA-Klassen: Gebräuchlich sind Ruten der Klasse 4 bis zur Klasse 10. Die Halterung für die Rollen befindet sich mit Ausnahme der Fliegenruten bei allen anderen Ruten in der Mitte oder im oberen Drittel des Handteiles. Wegen der besonderen Wurftechnik beim Flugangeln ist die Fliegenrolle am Ende des Handteiles angebracht.

Spezialruten
Einige spezielle Rutentypen lassen sich nicht sinnvoll in die drei Grundklassen einordnen. Allerdings sind das grösstenteils Ruten, die in Deutschland kaum verwendet werden. Am ehesten kommen bei uns noch die Downrigger-Ruten zum Einsatz, Schleppruten mit einer extrem weichen Spitze, die beim Fischen mit einem Clip vorgespannt werden. Mormyschkaruten für das Eisangeln sind kaum länger als 30 bis 50 cm und haben an der Spitze einen sogenannten Vibrator.


Meine Empfehlung
Für das Ansitzangeln auf Fried- und Raubfische

1 Heavy-Feeder ca. 4m
zumBeispiel

Thallium Feeder 4.20m
hochwertige Feederrute für Einsteiger

Ambition Power XH Feeder 4.20m
günstige Feederrute für schwere Körbe

King River Feeder Xtreme 4.50m
Das Kraftpaket - bis 250g!

+ 1 Light-Feeder ca. 3,5m
zumBeispiel

Balzer Atlantic Feeder 3.60m
Preis - Leistung TOP!

Browning Ambition Feeder 3.60m
Der Einstieg in die Browning-Welt!

Champions Choice Feeder 3.60m
Feederrute vom Allerfeinsten!


Mit diesen Ruten können Sie mit Futterkorb, Grundblei oder Pose, nahezu alle im Rhein vorkommenden Fischarten (natürlich ausser dem Wels) erfolgreich beangeln. Für das Grund- und Posenangeln nutzen Sie jeweils die stärkste Spitze der Ruten. Kürzere Ruten würde ich Ihnen nicht empfehlen, da sich zum einen mit einer längeren Rute ein treibende Posenmontage besser kontrollieren lässt und zum anderen, mehr Schnur dem Strömungsdruck entzogen werden kann. Ausserdem, kommt mit einer längeren Rute der Anhieb besser und kräftiger zum Haken durch. An den meisten Angelplätzen am Rhein ist genügend Platz, um mit diesen Rutenlängen ohne Probleme angeln zu können. Ob Sie sich alternativ zum reinen Grundangeln eher eine “echte” Grundrute zulegen, oder für das Posenangeln auf eine Bolognesrute zurückgreifen, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Für den Stippangler
eine Kopfrute ab 9m
An vielen Stellen muss man etwas weiter hinaus um an die Fische zu kommen. Deutlich kürzeren Ruten eignen sich sicher zum Köderfischfang in Ufernähe, aber den ernsthaften Stippangler, der auch gezielt grösseren Fischen nachstellen will, werden sie sicher auf Dauer nicht befriedigen. Besonders wichtig bei der Auswahl einer Stipprute ist das Gewicht. Stellen Sie sich einfach vor, stundenlang mit einem schweren “Knüppel” zu angeln. So etwas gestaltet sich dann eher zum Krafttraining als zum Angelvergnügen und der Anhieb kommt oft nur schlecht, oder zu spät zum Haken durch. Ebenso ist Balance eine Rute ein entscheidendes Kriterium. Eine kopflastige Rute, wird auf Dauer nicht mit Freude zu fischen sein. Das Gewicht von Ruten wird fast immer angegeben, sodass ein Vergleich leicht fällt. Bei der Beurteilung der Balance wird es schon entschieden schwerer. Der Schwerpunkt einer guten Stipprute liegt im hinteren Drittel. Im Ladengeschäft lässt sich dies relativ leicht überprüfen, indem die Rute auf voller Länge gesteckt oder ausgezogen wird. Dann wird die Rute solange auf der Hand hin und her geschoben, bis sie in Waage liegt. Beim meist günstigeren Kauf im Internet oder Versandhandel, kann ich nur von billigen Ruten unbekannter Marken abraten.

Für den Spinnangler
1 Spinnrute ca. 2,7 - 3m / Wurfgewicht ca. 10-40g
Damit können Sie mit kleineren Ködern z.B. auf Barsch angeln, haben aber auch genügend Reserven um mit schwereren Ködern Zander und Hecht nachzustellen. Gerade beim Spinnangeln ist besonders entscheidend für die Auswahl der richtigen Rute, mit welchen Ködern geangelt werden soll. Es ist sicher für jeden verständlich, dass sich ein Miniwobbler von vielleicht 3g Gewicht und ein Jerkbait mit 120g Gewicht, weder mit der selben Rute werfen, noch führen lassen. Aber nicht nur das Ködergewicht, sondern auch Köderführung und Strömung spielen eine grosse Rolle. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eine Spinnrute eher etwas steifer als zu weich sein sollte, um auch zarte Bisse zu spüren und auf diese mit einem sofortigen Anhieb reagieren zu können. Für den von mir empfohlenen Rutentyp, eignen sich Köder von etwa 7-25g. Schwerer lassen sich zwar noch werfen, aber bedingt durch den Strömungsdruck, nicht mehr exakt führen. Dadurch leidet zum einen das Laufverhalten und damit die Fängigkeit und, was noch entscheidender ist, auch die Bisserkennung. Noch bedeutungsvoller als beim Angeln mit Blinker, Spinner und Wobbler, wo der Köder an der gespannten Schnur relativ gleichmässig eingeholt wird, ist dies beim angeln mit Gummiköder. Hierbei muss dem Köder durch die Rutenbewegungen “Leben eingehaucht” werden. Ist die Rute zu weich, wird dies kaum gelingen. Allgemein kann gesagt werden, wenn sich die Rute beim Einholen bereits deutlich durchbiegt, ist der Köder zu gross gewählt.

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