Angeln am Rhein - Gute Angelplätze


Angeln im Ruhrgebiet
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Gute Angelplätze am See?

Gute Angelplätze

"Gewusst wo!"
So lautet das Motto bei der Wahl eines geeigneten Angelplatzes. Was nutzt der schönste Angelplatz, wenn dort keine Fische sind?
Das gilt für alle Gewässer dieser Welt. Ob beim angeln im Fluss, am See, im Meer, in Deutschland, Norwegen oder Spanien, die Wahl des richtigen Angelplatzes ist ganz entscheidend für den Erfolg.
Aber bitte auch auf folgende Dinge achten. Der Angelplatz sollte bequem und sicher sein, denn: Niemand angelt gern in unbequemer Stellung oder möchte ständig an der Verbesserung seiner Position arbeiten müssen. Der gewählte Platz sollte sowohl ausreichende Bewegungsfreiheit, aber auch, zumindest beim Angeln im Nahbereich, gute Deckung bieten. Fischverluste kurz vor dem Landen sind besonders ärgerlich - deshalb achten Sie darauf, dass Sie bei der Fischlandung den entscheidenden Schritt in Richtung Fisch ohne grössere Schwierigkeiten tun können.

Aber was sind denn gute (fischreiche) Angelplätze?
Hierzu kann man keine allgemeingültige Aussagen machen. Zum einem kommt es natürlich darauf an, welche Fischarten beangelt werden sollen, zum anderen gibt es mehrere Faktoren welche beachtet werden müssen. Eine grosse Rolle spielen Wassertemperatur und natürliches Futterangebot. Der Fisch ist ein wechselwarmes Tier und nimmt bei höheren Wassertemperaturen mehr Nahrung auf. Selbst Temperaturunterschiede von 1-2 Grad können den Ausschlag geben, ob sich Fische im Angelbereich aufhalten und fressen. Da die Fische natürlich nicht unter Wasser darauf warten, dass sie endlich mal ein Angler füttern kommt, sind Plätze wo sie ein reichliches natürliches Nahrungsangebot vorfinden, besonders gute Angelplätze. Viele Fischarten haben regelrechte Routen, welche immer wieder auf der Suche nach Nahrung abgeschwommen werden. Stossen die Fische auf so einer Route noch auf einen von uns angelegten Futterplatz, so werden sie diesen erst verlassen, wenn kein Futter mehr vorhanden ist (vorausgesetzt, wir haben sie nicht verscheucht).


Ich bin ständig auf der Suche nach guten Angelplätzen am Rhein und werde diese auf den Seiten Buhnen, Altarme und Sonstige, nach und nach veröffentlichen. Falls der Pegelstand des Rheins ein Angeln aussichtslos macht, werden auch Ausweichgewässer in der Nähe genannt.



Für alle, die sich selbst gute Angelplätze erschliessen möchten, hier einige Anregungen wie man diese findet.

Wie findet man nun Fressrouten oder bevorzugte Aufenthaltsplätze der Fische, welche wir als gute Angelplätze nutzen können?
Im Sommer bei hohen Wassertemperaturen ist dies oft relativ leicht, da sich die Fische speziell am Morgen und Abend immer wieder an der Wasseroberfläche zeigen. Springende Karpfen und Weissfische, raubende Barsche, Hechte und Welse dürften den meisten Anglern bereits aufgefallen sein. Werden Fische oft an der Wasseroberfläche beobachtet, so kann man davon ausgehen, dass sich das Angeln an dieser Stelle ebenfalls lohnt. Ebenso kann man den Sommer oft nutzen, um die Bodenstruktur eines Gewässers besser kennen zu lernen. Niedrige Wasserstände geben oft einen sonst nicht möglichen Blick auf den Gewässergrund frei. Ich habe bei speziell dafür genutzten Erkundungstouren immer wieder neue Angelplätze entdeckt.
Im Winter gilt als Faustregel, dass ruhiges und tiefes Wasser gute Angelstellen verspricht. Die Fische müssen mit ihren Energiereserven haushalten und bekanntlich hat Wasser bei einer Temperatur von 4° Celsius seine grösste Dichte und ist somit am schwersten. das heisst in der Praxis, wenn sich das Wasser im Herbst abkühlt, kommt es zu einer Umschichtung der Wassermassen. Das schwere Wasser sinkt nach unten, während das Wasser an der Oberfläche weiter abkühlt und letztendlich gefriert.
Im Frühling hingegen, erwärmt sich flaches Wasser, am besten über dunklem Grund, deutlich schneller als tiefes Wasser. Die Fische spüren dies und ziehen in die flachen Gewässerbereiche, wo sie zudem noch reichlich natürliche Nahrung in Form von Insekten finden. Jetzt findet man die besten Angelplätze oft im Nahbereich. Aber Vorsicht - ohne ausreichende Deckung sind die Fische schnell verscheucht. Wenn nun keine der vorgenannten Voraussetzungen gegeben ist, sind Bereiche wo sich Pflanzen oder Hindernisse unter Wasser befinden, gute Angelplätze. Hier finden die Fische Deckung und zugleich Nahrung. Ein weiterer Tip ist, den Gewässergrund genau auszuloten. Scharkanten, Sandbänke oder sonstige Unebenheiten am Grund, sind immer besonders erfolgversprechende Angelplätze, da dort oft natürliche Nahrung angespült wird.
 
Wer an ein fremdes Gewässer kommt, sollte man die einheimischen Angler nach guten Angelplätzen fragen. Manchmal sind diese jedoch leider nicht sehr auskunftswillig. Dann hilft nur beobachten. Dort wo die ortsansässigen Angler sitzen, sind meist die besten Angelplätze. Für den Rhein und alle anderen Flüsse gilt folgendes.
Grundsätzlich sind Buhnen, Altarme, Einmündungen von Nebenflüssen oder -bächen und Hafen- und Wehranlagen immer einen Versuch wert. Durch die an diesen Stellen herrschenden unterschiedlichen Strömungsverhältnisse befinden sich Fress- und Ruheplätze für die Fische in unmittelbarer Nähe.

In diesen Angelzeitschriften, werden regelmäßig gute Angelplätze vorgestellt!

Angel Woche

Blinker

Fisch & Fang

Erscheinungsweise: 14-tägig

Erscheinungsweise: monatlich

Erscheinungsweise: monatlich

Angel Woche

Blinker

Fisch und Fang


Im Sommer werden alle Gewässerbereiche bevölkert. Hier kann als Faustregel gesagt werden “Am Tag in der Flussmitte, in der Nacht näher am Ufer.” Im Strömungsschatten von Brückenpfeilern stehen jetzt oft Barsche, Döbel und Zander.
Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Temperaturen sinken, ziehen sich die Fische in tieferes Wasser zurück.
Gradmesser zu allen Jahreszeiten ist immer die Wassertemperatur, nicht etwa die Lufttemperatur! Ausnahme hierbei sind Warmwassereinleiter. Durch die höheren Wassertemperaturen, spielt die Wassertiefe eine untergeordnete Rolle.
 Auch der Pegelstand des Rheins ist zu beachten, wenn es darum geht einen guten Platz zu finden. Bei hohem Wasserstand, sind einige (sonst gute) Plätze überflutet. Ausserdem weichen die meisten Fische dann dem Strömungsdruck in ruhigere Bereiche aus. Bei Niedrigwasser hingegen, müssen die Fische eher im sauerstoffreicherem Wasser der Hauptströmung gesucht werden. Extrem niedrigen Wasserstand können Sie nutzen, um das Grundprofil von erfolgversprechenden Angelstellen zu erkunden. Die dabei gesammelten Informationen sind oft unbezahlbar. Erreicht der Pegelstand Werte von 50% über oder unter normal, so ist ein Angeln im Rhein meist aussichtslos. Um sich nicht umsonst auf die Socken zu machen, können Sie hier Pegelstände des Rheins abfragen.
Meiner Meinung nach, sind sich zum Normalpegel hinbewegende Wasserstände am günstigsten. Dass bedeutet steigender Pegelstand nach Niedrig- und fallender Pegelstand nach Hochwasser. Stimmen dann auch noch die Wetterverhältnisse, kann man mit guten Fängen rechnen.